Lightpainting: Ein erster Versuch

Lightpainting: Ein erster Versuch

Aug 02

Wie ich euch neulich bereits angekündigt habe, greife ich das Thema Lightpainting heute noch einmal auf. Beim Lightpainting geht es darum, bei Langzeitbelichtungen mit einer Lampe in der Hand durchs Bild zu rennen und mit Licht in die Luft zu malen. Diese Malereien können als Hauptmotiv oder auch zur Dekoration der Szenerie dienen.

Wie sowas bei Profis aussieht könnt ihr z.B. hier bei Photobucket.com sehen. Aber aller Anfang ist schwer und so gingen meine Photokollegin Birgit und ich mit nicht all zu großen Erwartungen an unseren ersten Versuch ran. Wir schnappten uns unsere Kameras, Stative und Lampen und los ging es in die Bayreuther Innenstadt.

Erste Fehler, erste Erfahrung

Was wir als erstes feststellen mussten: Man braucht Zeit um überhaupt etwas zu Papier (oder sollte man in diesem Fall besser sagen “zu Luft”? ;) ) zu bekommen. Normalerweise ist ein Photograph in den meisten Fällen bestrebt eine möglichst kurze Belichtungszeit zu erreichen. Bei unserem Experiment müssen wir völlig engegen unserer sonstigen Gewohnheiten arbeiten und die Zeit künstlich verlängern.

Was wir als zweites feststellen mussten: Wir brauchen mehr Equipment. Nur durch die Einstellungen kommen wir nur schwer auf Belichtungszeiten, jenseits von 20 Sekunden. Bei künftigen Versuchen kommen wir um Graufilter wohl nicht herum.

Außerdem ist längst nicht jede Lampe zum malen geeignet. Die kleinen Lämpchen, die wir an unseren Schlüsselbündern herumtragen, mit nur einer LED sind definitiv zu Lichtschwach und sind auf den Bildern kaum zu sehen. Die Photos auf dieser Seite sind mit einer Taschenlampe mit 6 LEDs entstanden.

Bereit? *klick* LOS!

Was mir am schwersten gefallen ist, war es Dinge frei in die Luft zu malen, da es mir schwer fällt einzuschätzen, wo meine vorherigen Linien aufgehört haben und wo ich nun weitermalen muss. Darum habe ich mich für die ersten Versuche an einfache Formen gehalten: ein Baum, Schiffchen, Smilies und so weiter. Birgit hat da ein deutlich größeres Talent an den Tag gelegt ;)

Und wie ich euch in meinem vorigen Beitrag bereits gezeigt habe: Auch der Blitz kam zum Einsatz und hat noch für ein paar witzige Portrait(-versuche) gesorgt.

Fazit

Die Aktion hat auf jeden Fall Spaß gemacht und allein die Blicke der Passanten waren die ganze Sache wert. Bei Gelegenheit werden wir es auf jeden Fall wieder versuchen und sind beim nächsten Mal hoffentlich auch besser vorbereitet. Und wenn, dann lasse ich es euch wissen!

P.S.: Falls ihr euch fragt, was das für ein Teddy auf dem letzten Bild ist: Den stelle ich euch demnächst auch vor. Lasst euch überraschen.  :up:

Inspiration

Inspiration

Jul 31

Klick vergrößert.

Hier seht ihr ein Photo, das aus meiner Heimatstadt Bayreuth stammt. Es zeigt die Außenfassade der Klaviermanufaktur “Steingräber & Söhne”.

Nun gehören Wände für gewöhnlich ja nun nicht gerade zu den interessantesten Motiven, die die Welt zu bieten hat. Warum habe ich sie also doch abgelichtet?

In diesem Fall ist die Antwort relativ einfach: Mich hat der Widerspruch fasziniert. Der Widerspruch zwischen dem Äußeren und dem Inneren dieser Manufaktur.

Von außen sieht das Gebäude ziemlich unscheinbar aus. Die Backsteinfassade hat ihre besten Zeiten hinter sich, vieles wurde ausgebessert. Aber im Inneren werden wundervolle Instrumente hergestellt, Flügel und Klaviere, die in die ganze Welt geliefert werden. Dieses Bild ist für mich ein Ausdruck dafür, dass das Äußere nicht zwangsläufig etwas mit dem Inneren zu tun hat.

Und dass man Inspiration auch aus Orten ziehen kann, die auf den ersten Blick vielleicht nicht danach aussehen. Dies ist für mich ein Photo aus der Sparte “Mein Photo 2009″ und hängt nun auch in gedruckter Form an meiner Wand ;)

Geistesblitz

Geistesblitz

Jul 28

Birgit und ich wollten mal was ausprobieren, was uns schon lange fasziniert hat: Lightpainting.

Für alle, bei denen nun Fragezeichen über dem Kopf auftauchen: Man nehme eine dunkle Umgebung, eine Kamera bei langer Belichtungszeit, dunkle Klamotten und eine Taschenlampe. Die Lampe dient quasi als Pinsel, mit dem man mit Licht in die Luft malen kann, die dunklen Klamotten und die möglichst schnelle Bewegung machen einen selbst unsichtbar.

Dabei kamen wir auch auf diese Idee: Wir stellen uns vor die Linse, und blitzen uns seitlich an. Das Ergebnis seht ihr hier:

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Die angeblitzte Seite ist klar und deutlich zu sehen, die Schattenseite verliert sich im Licht des Hintergrunds. Ein cooler Effekt, wie ich finde, dem ich in Zukunft mal mehr aufmerksamkeit widmen werde.

Und die eigentlichen Bilder unseres Lightpainting-Experiments? Die bekommt ihr bald zu sehen, versprochen!

Die andere Seite

Die andere Seite

Jul 28

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Dieses Photo entstand, weil ich mich mal wieder von Birgit habe breitschlagen und zu einem Fantasy-Outdoor-Shooting mit ihrer Photogruppe habe hinreißen lassen.

Ich war bislang kein großer Fan von Model-Shootings, da die Ergebnisse mir oft gestelzt vorkommen.

Was war die Folge? 5°C unter Null, pfeifender Wind, abgefrohrene Finger und keine brauchbaren Photos… Naja, fast. Dieses Photo zeigt eines unserer Models, als es gerade bei einer Pause eine der Kameras in die Hand bekam… und offenbar ein gewisses Interesse für die andere Seite der Linse hatte.

Ich mag es und habe mich dafür gerne tiefkühlen lassen. Denn dieses Bild ist eben eines nicht: gestelzt ;-)


Erstes Photo

Erstes Photo

Jul 28

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Wie ich es euch bereits in meinem ersten Blogbeitrag versprach, hier kommen die Menschen in meinem Blog. Um genau zu sein: ein Mensch. Eine gute Freundin von mir.

Der Titel dieses Posts ist eigentlich gelogen, bzw. muss präzisiert werden. Es ist natürlich nicht mein erstes Photo überhaupt und schon garnicht das erste Portrait, welches ich geschossen habe. Es stammt aus dem Jahr 2007, kurz nachdem ich meine Spiegelreflex bekam. Es ist eines der ersten Photos, die ich damit gemacht habe.

Klar, im nachhinein sehe ich viele Dinge, die an diesem Bild nicht in Ordnung sind und ich heute viel mehr beachten würde. Aber es ist mein erstes Portrait, welches mir auf anhieb gefallen hat.

Und genau darum geht es doch, oder?

Erste Worte

Erste Worte

Jul 28

Photographiere nie etwas, das dich nicht interessiert!”

- Lisette Modell

Kürzlich veröffentlichte eine gute Freundin von mir auf ihrem Blog eine Reihe von Zitaten mit Wahrheiten über die Photographie. Eines davon stach mir besonders ins Auge und dieses seht ihr nun hier oben.

Ich habe dieses Zitat von Lisette Modell zum Leitmotiv meines Blogs auserkoren,  da es dem entspricht, was ich schon immer gemacht habe. Ich photographiere, weil es mir Spaß macht. Und dementsprechend photographiere ich nur Dinge, die mich interessieren.

Stellt sich die Frage: Was interessiert mich?

Die Antwort: Menschen.

Doch wo sind die Menschen auf dieser Seite?

Sie kommen, wartet es ab… ;-)

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